Hansa Heemann

Erfrischung für jedermann

HANSA-HEEMANN AG gehört seit vier Jahrzehnten zu den führenden Anbietern von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken in Deutschland. Diese Beständigkeit basiert auf einem nachhaltigen Geschäftsmodell, das in allen Bereichen des Unternehmens gelebt wird und kontinuierlich den Anforderungen der Umwelt sowie den sich stetig verändernden Märkten Rechnung trägt.

Erweiterung des Werkgebiets und Vergrößerung der Abfüllkapazität

Die Hansa-Heemann AG erwarb im Dezember 2016 ein Grundstück in ca. 1000m Entfernung zum bestehenden Standort Bruchsal. Ziel war es auf beiden Betriebsstätten bis zum vierten Quartal 2017 eine zweite Abfüllanlage für Mineralwasser in Betrieb zu nehmen, um somit die Abfüllkapazität zu erweitern. Es stellte sich schnell heraus, dass dies ein anspruchsvolles und zeitintensives Projekt darstellte. Um es erfolgreich zum Abschluss zu bringen, musste das Projektmanagement geschärft werden.

„Alle Beteiligten können auf das Geleistete stolz sein: Ein Werk wurde in rasender Geschwindigkeit aufgebaut, der Anlagenbau hat trotz der hohen Anforderungen geklappt, und eine neue Betriebsstätte wurde in Betrieb genommen. Nord und Süd sind bei diesem Prozess zusammengewachsen, haben Teamgeist, Solidarität und Ausdauer bewiesen!“

M. Weller, Projektleiter Hansa-Heemann

 

Unser Beitrag

Zu Beginn führte der Senior Projektmanager ein intensives Lessons Learned durch. Abgeleitet aus den resultierenden Handlungsempfehlungen auf Basis der Erfahrungen aus einer früheren Werkserweiterung am Standort Bruchsal konnte das Projekt zugschnitten auf die speziellen Bedürfnisse des Kunden aufgesetzt werden. Essentiell war hierbei eine detaillierte Definition des Vorhabens mit entsprechendem Projektphasenplan und umfangreichen Risikoanalyse.

In der Projektdurführung besetzte ein Junior Projektmanager das eigens für das Projekt aufgesetzte Projektbüro und unterstützte den Projektleiter bei der Durchführung von erforderlichen Workshops und Meetings, übernahm wesentliche Bestandteile der Projektkommunikation sowie die Statusverfolgung. Aufgrund der Auswirkungen eines dynamischen Marktes auf das Projekt sicherte auch die Implementierung eines effektvollen Änderungsmanagements den Erfolg des Projektes. Durch die Entwicklung und den Einsatz eines Kanban Boards lief die Inbetriebnahme trotz Verzögerungen im Projektablauf strukturiert und selbstorganisiert durch ein Inbetriebnahmeteam, welches im täglichen Austausch stand und erfolgreich alle Dienstleister steuerte. Dies wirkte sich positiv auf das Teamgefühl aus und führte letztendlich zum Projekterfolg.

Eine besondere Herausforderung stellte der Anschluss beider neuen Betriebsstätten an die bestehende Infrastruktur dar. Der Inbetriebnahme-Umfangs musste unter Berücksichtigung der ökonomischen Betrachtung der Gesamtkapazität und realen Absatzmenge angepasst werden. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Inbetriebnahme nicht nur eine technische Herausforderung war, sondern auch eine soziale. Zum einen musste neues Personal rechtzeitig eingestellt und geschult werden und zum anderen musste gefühlte Barrieren zwischen dem neuen und alten Team bzw. Betriebsstätten abgebaut werden. Ein Änderungsmanagement wurde angestoßen, welches u.a auf die Entwicklung eines nachhaltigen Teamgefühl abzielte.

Ansprechpartnerin

Dr. Sophia Schubert

Project Management

s.schubert[at]hopm.eu

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