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Archiv PM-Blackbox

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House of PM Veranstaltungen - Rückblick

Blick in die PM-Blackbox vom 19. April 2018:

„Sprint für Sprint in die Cloud: Wie man ein Rechenzentrum mit agilen Methoden in die Cloud umzieht“

Als konsequente Antwort auf die Veränderungen des Marktes startete Gruner+Jahr vor einigen Jahren die umfassende Transformation vom klassischen Verlagshaus zu einem „Inhaltehaus“, das seine hochwertigen Produkte auf allen relevanten digitalen Kanälen und Medien anbietet. Wichtiger Bestandteil dieser Transformation ist ebenfalls die Steigerung der Effizienz und Agilität in der IT. Daher entschloss sich das Unternehmen dazu, das eigene Rechenzentrum komplett auszulagern und es durch extern gehostete private Cloud-Dienste zu ersetzen.

Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, führte unser Referent, Tarek Radjeb, als Programm-Manager des Cloud Transformationsprojekts bei Gruner + Jahr einen Hybrid aus agilen und klassischen PM-Methoden ein. Im Rahmen unserer PM-Blackbox erläuterte er die wesentlichen Rahmenbedingungen und Meilensteine der Transformation und stellte dar, welche Faktoren besonders zur Komplexität des Programms beigetragen haben. 

Moderiert von Hauke Thun widmete sich die Experten-Diskussion unter anderem den Fragen:

  • Welche Widerstände haben Sie bei der Einführung der neuen Arbeitsweise erlebt und welche erwarten Sie noch?
  • Wie konnten Sie die Skepsis der Mitarbeiter gegenüber der neuen Arbeitsweise entkräften?
  • Für welche Projekte außerhalb der IT eignen sich agile Methoden noch und für welche Projekte würden Sie niemals auf agile Methoden setzen?

 

Blick in die PM-Blackbox vom 2. November 2017:

„Erfolgreiche Digitalisierung in Bau- und Investitionsprojekten: Nicht nur eine Frage der Technologie“

Als Head of Engineering Office bei der HPA (Hamburg Port Authority) ist der Referent Dr. Olaf Bergen verantwortlich für die Planung und Realisierung von Bauprojekten im Hamburger Hafen. Mit dem Ziel, die Komplexität der vielen Bauprojekte in seiner Verantwortung besser bewältigen zu können, hat er mit seiner Abteilung den Schritt ins digitale Zeitalter gewagt und die digitale Transformation der Ressourcenplanung innerhalb seiner dynamischen Projektorganisation vollzogen. Sein Erfolgsrezept ist eine ganzheitliche Kollaborationsstrategie: digitale Zusammenarbeit, Wissensmanagement, interne Kommunikation & webbasierte Unternehmenssteuerung in einem Portal. Mit der Einführung digitaler Bauwerksdatenmodellierung, sogenanntem BIM (Building Information Modeling), eröffnen sich zusätzlich auch für die Bauplanung, Konstruktion und Ausführung neue Horizonte. Insbesondere hier zeigt sich, dass Technologie allein den Erfolg nicht ausmacht.

In seiner Projektvorstellung erläuterte Dr. Bergen die Kernstücke und Mehrwerte der Transformation und berichtete von seinen Erfahrungen bei der Einführung sowie den notwendigen Voraussetzungen, die für eine solche Transformation zunächst geschaffen werden mussten. 

Im Anschluss an seinen Bericht stellte sich Dr. Bergen dem offenen Erfahrungsaustausch und beantwortete unter anderem die Fragen:

  • Was sind die Risiken Ihrer neuen digitalen Methodenwelt?
  • Wo liegen die Grenzen des neuen digitalen Prozesses?
  • Wie gehen Sie mit Projektpartnern um, die noch mehrheitlich „analog“ arbeiten?
  • Welche Widerstände haben Sie bei der Einführung erlebt und welche erwarten Sie noch?
  • Was ist der unmittelbar erkennbare Nutzen seit der Einführung der neuen Werkzeuge?

 

 

Blick in die PM-Blackbox vom 1. Juni 2017:

„Zwischen Paukenschlag und Taktgefühl: Projektmanagement im Kulturbetrieb“

Thema des Abends waren die Veränderungen und Herausforderungen, die das Team der Hamburg Musik gGmbH und der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Service GmbH zu bewältigen hatte, um die Elbphilharmonie in angemessenem Rahmen mit entsprechendem musikalischem Programm und reibungslosen Prozessen für den Ansturm des Publikums in Betrieb zu nehmen.

Die Referenten Nils Hansen, Betriebsleiter der Hamburg Musik gGmbH und Sibylle Schmidtke vom House of PM schilderten die Höhepunkte und Aha-Erlebnisse der Aufbau- und Inbetriebnahmephase der vergangenen 3 Jahre aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Zum einen aus interner Sicht mit Blick auf die Herausforderungen, einen mittelständischen Kulturbetrieb so umzuformen, dass massentaugliche Betriebsprozesse strukturiert angegangen werden können und dabei die kreativen Werte der bisherigen Organisation gewahrt werden. Und zum anderen durch die Brille des externen Projektmanagers mit Blick auf die Besonderheiten vom Management eines Großprojekts unter den Augen der Öffentlichkeit.

Die anschließende Experten-Diskussion widmete sich unter anderem den Fragen:

  • Wie ist es gelungen, ein geeignetes Maß an Projektmanagement zu finden?
  • Welche Auswirkung hatte der öffentliche Erwartungsdruck auf das Inbetriebnahme-Projekt?
  • Was war der größte Schritt für die Organisation?
  • Was hat sich in den Köpfen der Mitarbeiter verändert?
  • Was ist die nachträgliche Wirkung und Auswirkung nach 3 Jahren Projektmanagement?

 

Blick in die PM-Blackbox vom 10. November 2016:

„Project Excellence: PM Reifegrad-Optimierung mit Hilfe des DPEA Modells im Praxis-Check!“

Unsere Referentin Astrid Beger, Leiterin des Projektmanagement Office im Ingenieurbüro Entwicklungsvorhaben der Hamburg Port Authority AöR, nahm gemeinsam mit den anwesenden PM-Experten das Modell des Deutschen Project Excellence Award unter die Lupe.

Am Beispiel des Gewinners 2015 „Feste Fahrbahn im St. Gotthard Tunnel“ stellte Astrid Beger den Deutschen Project Excellence Award vor und nahm eine Einordnung des DPEA Modells in die ergebnisorientierte Reifegradentwicklung vor. Außerdem berichtete sie aus direkten und indirekten Erfahrungen zur Anwendung des PE Modells bei der Reifegradermittung und –steigerung und leitete daraus konkrete Empfehlungen zur nutzenorientierten Anwendung ab.

Die Experten-Diskussion stand insbesondere im Fokus der Fragen:

  • Für welche Unternehmen ist eine Reifegradbetrachtung sinnvoll?
  • Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ich den DPEA sinnvoll zur Reifegradoptimierung einsetzen kann?
  • Wie kann ich mein Projektteam am besten auf ein Assessment vorbereiten?
  • Wie kann ich die Ergebnisse nutzbringend verwerten?

 

Blick in die PM-Blackbox vom 28. April 2016:

"Mutprobe digitale Transformation: vom Wissen zum Handeln!!"

Seit rund neun Jahren begleitet unser Gast Thomas Hohlfeld mit Ribbon & Partner als Stratege und Change Manager Unternehmen in ihren Veränderungsprojekten auf dem Weg zum Erfolg. Er unterstützt sie dabei, ihre Potenziale und Chancen zu entdecken und nutzbar zu machen. Anhand von Szenarien aus seiner Beraterpraxis in den Branchen Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und Service-Organisationen zeigte er beispielhaft Lösungsschritte für eine gelingende Evolution auf. Die dargestellten Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der digitalen Transformation wurden intensiv im Expertenkreis diskutiert, insbesondere die Fragen:

  • Wie kann Projektmanagement zur digitalen Transformation beitragen?
  • Wie weit muss der Change der Organisation fortgeschritten sein, bevor ich erfolgreich Digitalisierungsprojekte durchführen kann?
  • Auf welche Herausforderungen muss sich der Projektmanager in Digitalisierungsprojekten einstellen?
  • Wie kann die Arbeit mit neuen Arbeitsmodellen, insbesondere in virtuellen Teams, gelingen?
  • Warum ist die Integration der Digitalisierung in die Unternehmensstrategie so wichtig für das Gelingen des Transformationsprozesses?

Blick in die PM-Blackbox vom 24. September 2015:

"Herausforderung Projektportfoliomanagement: Die RICHTIGEN Projekte machen!"

Unser Gast Jochen Kritzler - Projektleiter Multiprojektmanagement bei der Lufthansa Technik Logistik Services - hat mit deiner Vorstellung seines Projekts zur Einführung eines Projektportfoliomanagement-Prozesses bei der Lufthansa Technik Logistik Services den Nerv getroffen. Die dargestellten Erfolgsfaktoren und Herausforderungen wurden intensiv im Expertenkreis diskutiert, insbesondere die Fragen:

  • Welche Herausforderungen gibt es in den Unternehmen insbesondere bei der Priorisierung?
  • Was kann trotz einer guten Projektportfolioplanung bei der Ressourcen-Allokation schieflaufen?
  • Wie wird die Unternehmensstrategie bei der Projektportfolioplanung berücksichtigt?
  • Mit welchen Verfahren lässt sich sicherstellen, dass die Projekte im Portfolio die Unternehmensstrategie vollständig abdecken?
  • Wie entscheidend ist der Erfolgsfaktor Unternehmens-/ Projektkultur?

 

Blick in die PM-Blackbox am 09. April 2015:

"Komplexitätsfaktor Globalisierung – Grenzen und Chancen für internationales Projektmanagement" 

Mit welchen Herausforderungen man als Projektmanager in internationalen Großprojekten konfrontiert ist, welche Qualifikationen gefragt sind und welche Rolle IT-gestützte Kommunikation bei der Überbrückung der Distanzen spielt, hat uns an diesem Abend Herr Dr. Hans-Henrich Altfeld, Group Vice President Program Management Automotive Seating bei der Johnson Controls GmbH, beantwortet. In seinem Buch „Commercial Aircraft Projects: Managing the Development of Highly Complex Products“ hat er sich intensiv mit den Erfahrungen im Umgang mit den besonderen Herausforderungen in internationalen Projekten zur Entwicklung hochkomplizierter Produkte auseinandergesetzt, die er als Verantwortlicher für das Kompetenzzentrum „Project and Programm Management“ bei Airbus gesammelt hat.

Der offene Erfahrungsaustausch im Kreis der PM-Experten stand im Fokus der Fragen:

  • Der PM-Kosmopolit: Welche Fähigkeiten zeichnen einen internationalen Projektmanager aus?
  • Gute Zusammenarbeit: Welche Rolle spielen IT-Tools beim Gelingen von grenzüberschreitender Kommunikation in verteilten Teams?
  • Ungleiche Machtdistanz: Was ist bei der Führung von Teams zu beachten, die kulturell bedingt einen unterschiedlichem Umgang mit Hierarchien haben?  

Blick in die PM-Blackbox am 27. November 2014:

"Herausforderung Offshore-Kraftwerk Realisierung: Umwelt trifft auf Mensch und Technik" 

Tim Klatt, Leiter der Abteilung Verkauf und Entwicklung bei der Bilfinger Marine & Offshore Systems GmbH, stellte anhand der Abläufe von Planung bis Inbetriebnahme bei der Realisierung eines Offshore-Kraftwerkes dar, was diese Projekte so schwierig macht. Eine besondere Herausforderung sind die vielfachen Schnittstellen, in denen sich immer wieder neue Beteiligte mit neuer Technik und anspruchsvollen Umweltbedingungen zusammenfinden. Letztlich dreht sich bei dieser Komplexität alles um die Frage: Wer trägt das nicht unerhebliche Risiko beim Bau?

Die Diskussionsrunde stand im Fokus der wesentlichen Lessons Learned, die sich bei Bilfinger in über 14 Jahren Offshorebau manifestiert haben:

  • Wie viel Innovation kann ein Realisierungsprojekt ohne Schwierigkeiten verkraften?
  • Wie kann es gelingen, komplexe Schnittstellen aufeinander abzustimmen?
  • Lassen sich unvorhersehbare Ereignisse, insbesondere Umweltrisiken, überhaupt managen?  

Blick in die PM-Blackbox am 27. März 2014:

"Großprojekt Container Terminal Burchardkai: Wasserfälle agil umschiffen

Sven Daniels, Direktor IT-Systeme, Prokurist und Partner der HPC Hamburg Port Consulting GmbH sowie zuständiger Projektleiter für die Automatisierung und Modernisierung der IT-Systeme, berichtete über das Ausbauprojekt zum Umbau der größten und ältesten Containerumschlagsanlage des Hamburger Hafens. Mit Blick auf die Besonderheiten des Umbaus bei laufendem Betrieb und die Hürden klassischen Projektmanagements ging er vor allem auf die Notwendigkeit der Einführung agiler Methoden und des Umbau der Projektorganisation während des Projekts ein. Im Anschluss daran eröffnete Hauke Thun, Geschäftsführer des House of PM, im Dialog mit Herrn Daniels einen offenen Erfahrungsaustausch unter Projektmanagement-Experten. Es stellten sich Fragen wie zum Beispiel: 

  • Wie lässt sich agiles und klassisches Projektmanagement effizient miteinander verknüpfen?
  • Wie lässt sich der Fortschritt eines agil gemanagten Projekts aussagekräftig messen?
  • Wie sieht ein optimales Zusammenspiel mit angrenzenden Bereichen, Zulieferern und Stakeholdern aus? 

Blick in die PM-Blackbox am 26. September 2013:

„Großprojekt Elbphilharmonie: Möglichkeiten und Grenzen des Projektmanagements in komplexen Bauprojekten“  

Der bis März 2013 für die Elbphilharmonie zuständige Projektverantwortliche und ehemalige Geschäftsführer der städtischen Realisierungsgesellschaft (ReGe), Heribert Leutner, berichtete zunächst über die Charakteristiken des bekannten Projekts, seine Besonderheiten und Hürden. Im Anschluss daran eröffnete der Geschäftsführer des House of PM, Hauke Thun, im Dialog mit Herrn Leutner einen offenen Erfahrungsaustausch unter Projektmanagement-Experten. Es stellten sich Fragen wie zum Beispiel: 

  • Wie geht man als Projektmanager mit Stolpersteinen um? 
  • Wie kann man ein Projekt in Schieflage wieder auf Kurs bringen? 
  • Welche Parallelen gibt es in Ihrem Projektgeschäft?